Terrasse gestalten: So wird aus der grauen Betonfläche dein Lieblingsplatz
Meine Wohnung sieht jetzt aus wie neu, ohne dass ich einen einzigen Handwerker gebraucht habe. Die Wohnung auffrischen ohne Renovierung hat nicht nur Geld gespart, sondern auch Nerven. Jeder Raum fühlt sich frischer und einladender an. Die kleinen Veränderungen haben eine große Wirkung entfaltet. Und wenn ich wieder Lust auf eine Veränderung habe, kann ich einfach die Textilien austauschen oder einen neuen Teppich auslegen. Das Schöne ist, dass ich nicht an feste Strukturen gebunden bin. Meine Wohnung bleibt flexibel und passt sich meinen Bedürfnissen an.
Die wersalka in meinem Wohnzimmer hat auch eine Verwandlung durchgemacht. Ursprünglich war sie ein einfaches, graues Möbelstück. Jetzt habe ich sie mit einem Überwurf aus grobem Leinen verkleidet. Dazu kommen einige gemusterte Kissen. Die Kombination aus dem Leinen und den Kissen verwandelt die wersalka in einen echten Hingucker. Und wenn ich Gäste habe, kann ich sie schnell in ein Bett verwandeln. Der Mechanismus DL funktioniert reibungslos, sodass ich in wenigen Sekunden eine Schlafgelegenheit habe.
Zuletzt habe ich mich um den Boden gekümmert. Statt den alten Laminatboden zu ersetzen, habe ich große Teppiche ausgelegt. Ein runder Teppich in Beige mit einem schwarzen Muster liegt unter dem . Ein langer, schmaler Teppich in Grau liegt vor dem Sofa. Die Teppiche verdecken die Kratzer und Abnutzungserscheinungen und geben dem Raum gleichzeitig eine wohlige Wärme. Und das Beste ist, dass ich sie jederzeit wechseln kann, wenn mir nach einer Veränderung ist.
Manchmal frage ich mich, ob ich mit meiner Moderne Einrichtung zu sehr auf Komfort setze. Aber wenn ich abends auf meiner wersalka sitze, ein Glas Glühwein in der Hand, und die Kerzen auf dem rustikalen Holztisch flackern, weiß ich, dass es genau richtig ist. Die tapicerka welurowa glänzt im Kerzenlicht wie ein stiller See. Ich habe sogar einen kleinen Korb mit Tannenzapfen und getrockneten Orangenscheiben aufgestellt, der den Raum duften lässt. Der Landhausstil ist keine Frage des Platzes, sondern eine Frage der Haltung. Du musst nur die richtigen Möbel finden, die gleichzeitig schön und funktional sind.
Ich erinnere mich an eine Kundin mit einer Südterrasse, die nur sechs Quadratmeter groß war und in der Mittagshitze völlig unbenutzbar wurde. Sie wollte dort abends mit Freunden sitzen, aber ohne Schatten war das unmöglich. Wir haben einen großen Sonnenschirm mit einem klappbaren Seitenteil installiert, der sich an die Sonne anpassen ließ. Dazu kamen zwei Klappsessel aus massivem Teakholz, die bei Regen einfach in den Keller wanderten. Der Boden bekam eine dünne Schicht aus Kies und Holzdielen, die wir auf einer Unterkonstruktion verlegten. Plötzlich war die Terrasse nicht mehr nur ein Durchgangsort, sondern ein richtiges Zimmer unter freiem Himmel. Das Geheimnis war, jede Funktion zu hinterfragen und nur das zu behalten, was wirklich funktioniert.
Ein weiteres Detail, das ich oft übersehen habe, sind die Pflanzen. Aber nicht irgendwelche Pflanzen, sondern solche, die auch auf einer windigen Terrasse überleben. Ich setze auf Gräser wie das Lampenputzergras, das selbst im Topf gut gedeiht, und auf Kräuter wie Rosmarin und Thymian, die Trockenheit vertragen. Die Töpfe sollten aus Terrakotta oder Fiberglas sein, denn Plastik wird im Sommer heiß und im Winter spröde. Ich stelle sie auf Rolluntersetzer, damit ich sie bei Bedarf verschieben kann. So entsteht eine grüne Wand, die Sichtschutz bietet und gleichzeitig das Mikroklima verbessert. Die Kombination aus harten Materialien wie Stein oder Holz und weichen, lebendigen Pflanzen macht den Raum erst richtig lebendig.
Letztes Wochenende stand ich wieder auf meiner Terrasse und dachte: Hier muss sich etwas ändern. Der graue Betonboden, die zwei klapprigen Plastikstühle und der Grill, der schon bessere Sommer gesehen hatte. Ich habe in den letzten Jahren einige Wohnungen mit winzigen Außenbereichen eingerichtet, von Balkonen die schmaler waren als mein Kleiderschrank bis zu Dachterrassen auf denen man kaum atmen konnte. Die größte Herausforderung war immer: Wie schaffe ich aus dieser kahlen Fläche einen Ort, an dem ich morgens meinen Kaffee trinken will, ohne dass es nach Baustelle aussieht? Der Trick liegt nicht im großen Budget, sondern in den richtigen Entscheidungen bei der Terrasse gestalten.
Ein häufiges Problem auf kleinen Terrassen ist der Platzmangel für Textilien und Kissen. Ich habe gelernt, dass eine Terrasse gestalten ohne durchdachte Aufbewahrung schnell chaotisch wirkt. Eine Freundin hat sich eine Bank bauen lassen, deren Sitzfläche sich öffnen lässt und in der sie ihre Sonnenschirme, Decken und Gartenhandschuhe verstaut. Ich selbst habe einen alten Holzkasten aus dem Secondhand-Laden mit wetterfester Farbe gestrichen und mit einem Polster versehen. Darin lagere ich jetzt die Sitzkissen für die Stühle, die sonst bei jedem Windstoß davonfliegen würden. Diese kleinen Lösungen machen den Unterschied zwischen einer Terrasseneinrichtung, die wie eine Baustelle aussieht, und einer, die wirklich zum Verweilen einlädt.